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Portrait: Leinenweberei Leitner

Manches ist von so zeitlosem Wert, dass es auch die Jahrhunderte unbeschadet überdauert – Leinenweberei Leitner.

Dazu zählt die lebendige Tradition der Leinenweberei. Seit 1853 hat die Leinenweberei Leitner versucht, dieses anspruchsvolle Handwerk zur Kunst zu machen. Durch intensive Entwicklungsarbeit und die Orientierung an gesellschaftlichen Veränderung sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Designern und Trendscouts konnte sich Leitner Leinen im Laufe der Jahre zu einer kleinen feinen Marke entwickeln, die auf den wichtigsten Messen in Paris, Mailand, London und New York zuhause ist. Die Rückbesinnung auf ihre Wurzeln haben sie dabei nie aus den Augen verloren. So definieren essentielle Werte wie unverfälschte Identität und Echtheit den Kern dieser Marke.

Leitner versteht sich als Manufaktur, was es ihnen erlaubt, flexibel auf spezielle Kundenbedürfnisse einzugehen. Ganz egal ob es sich dabei um Bett- und Tischwäsche, Handtücher, klassischer Homewear oder Dekor- und Möbelstoffen, die Kreationen stehen für individuelle, zeitgemäße wie auch ursprüngliche Wohnkultur geschaffen für Generationen.

Leinenweberei Leitner

Qualität aus dem österreichischen Mühlviertel

Fast schon im Böhmerwald liegt seit 160 Jahren Leitner Leinen. Das österreichische Mühlviertel mit dem kleinen Ort Ulrichsberg ist der Ort, an dem wunderschöne Stoffe aus Leinen hergestellt werden – ist Geschäftssitz und Heimat eines der führenden Leinentextil-Produzenten Europas. Dass der Name Leitner Leinen heutzutage für edelste, naturbelassene Garne und hochwertiges Design steht, ist nicht selbstverständlich. Erst das Engagement des jetzigen Firmeninhabers Friedrich Leitner hat aus der pragmatisch orientierten Leinenweberei in Nordösterreich eine Textil-Marke von internationalem Rang werden lassen – mit Messe-Präsentationen in Mailand, New York und London. Dazu gehörte und gehört eine große Portion Leidenschaft für Leinen als textiles Material, große Liebe zur traditionellen Webkunst und ernster Wille zum innovativen technischen Fortschritt.

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Die Leinenweberei Leitner ist Tradition seit 1853

Angefangen hat die Familientradition rund um Leinen im Jahr 1853. Zunächst waren die Leitners Händler, die den Leinenstoff als Ware für sich entdeckten. 1928 wurde dann die Leinenweberei Leitner gegründet. Der Großvater des heutigen Firmeninhabers schaffte für diesen Zweck 24 mechanische Webstühle an. Im Laufe der kommenden Jahrzehnte wurde der Familienbetrieb zum größten österreichischen Hersteller für Geschirrtücher. In dieser Situation übernahm Friedrich Leitner 1986 das Unternehmen. Die solide Produktion von Haushaltstextilien war für ihn der Grundstock für größere Ziele. Leitner übernahm nicht nur die Geschäftsführung für einen wirtschaftlichen Betrieb. Damit war außerdem eine Berufung in Sachen Leinen verbunden. Die Leinenweberei besaß eine alte handwerkliche Tradition, die im Zusammenhang mit der industriellen Technologie zunehmend in Vergessenheit geriet. In früheren Jahrhunderten waren Leinentextilien wertvolle Besitztümer und nicht selten ein Zeichen von Reichtum. Rund um Leinen hatte sich über lange Zeiträume eine hochwertige Webkunst entwickelt – bis hin zu faszinierenden Webmustern. Friedrich Leitner wollte die ursprüngliche Kostbarkeit von Leinentextilien für die Gegenwart wieder lebendig machen. Sein Ziel: Edle Leinenstoffe für Bett und Tisch produzieren, alte Webtraditionen vor der Vergessenheit bewahren und die Möglichkeiten der Leinenweberei mit modernster Technologie zu einer noch höheren Vollendung führen.

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Viel hat Friedrich Leitner in die Leidenschaft für Leinen investiert. Er machte sich auf die Suche nach alten Musterbüchern. Sie sollten ihm als Vorlage für neue Dessins dienen. Leitner holte außerdem eine junge Designerin mit ins Boot. Die Kombination aus kreativen Ideen und traditionellen Webmustern waren das Fundament für einen ästhetischen Neuanfang im soliden und generationenalten Familienbetrieb. Der Startschuss begann im Jahr 1995, als die Leinenweberei Leitner Leinen einen ersten Webstuhl zur Produktion von Jacquardstoffen anschaffte. Auf ihm wurden die neu entwickelten Dessins erstmals umgesetzt. Zusätzlich förderte der Leinenunternehmer ein Projekt der Linzer Universität. Ziel: Die Sammlung traditioneller Textilmuster aus Böhmen und dem Mühlviertel. Diese Rückbesinnung auf die Wurzeln der Leinenwebkunst hat Friedrich Leitner nicht abgehalten, mithilfe von Trendscouts immer am Puls der Zeit zu bleiben und die besondere Mischung aus Altüberliefertem und moderner ästhetischer Innovation zu realisieren. Der Unternehmer hat das hochwertige Handwerk zur textilen Kunst erhoben. Das ist letztlich sein Erfolgsgeheimnis. Leitner Leinen gehört heutzutage selbst zu den Trendsettern – sowohl in der technischen Entwicklung feinster Leinengewebe als auch in Fragen des Stoffdesigns. Echtheit und Unverfälschtheit charakterisieren die Leitner-Leinenqualität. Das Leinen wird als naturbelassener Rohstoff zu feinsten Garnen versponnen. Denn am Ende zählen nicht nur schöne Ideen für Muster und Dessins – die Hochwertigkeit des Ausgangsmaterials ist der Ursprung aller Qualität. Das weiß niemand besser als Friedrich Leitner.

Leitner auf linenproject.com

Produkte von Leitner finden Sie auf unserer Markenseite Leitner Leinen. Die neue Kollektion haben wir in unserem Artikel vorgestellt.

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